Ausschreibung und Beschaffung eines elektronischen Zeiterfassungssystems in der Stadtverwaltung Dortmund
Sehr geehrter Schilff,
die Zeiterfassung ist wesentlicher Aspekt für die Bewertung von effektiver Arbeit. Dabei ist die zu erzielende Transparenz sowohl für die Mitarbeiter als auch die Verwaltung selbst von zentraler Bedeutung; bietet es doch die Möglichkeit für beide Seiten, die vorhandenen Arbeitsstrukturen zu optimieren und Fehlentwicklungen umzukehren. Überdies strapaziert der Ausgleich von Mehrarbeit den kommunalen Haushalt, da bei fehlendem Ausgleich in Freizeit, die Mehrarbeit durch Zahlungen zu kompensieren ist.
In diesem Zusammenhang bitten wir die Verwaltung, zu folgenden Fragen schriftlich Stellung zu nehmen:
- Welche Einsparungen sind im Bereich Buchhaltung/Controlling zu erwarten, wenn eine elektronische Zeiterfassung eingeführt werden sollte?
- Wie viele Mitarbeiter/bei wie vielen Liegenschaften müssten Arbeitszeiten elektronisch erfasst werden, damit nennenswerte Einspareffekte eintreten?
- Wie hoch schätzt die Verwaltung die tatsächlichen Investitionskosten für ein solches System?
- Wie viele Überstunden wurden in den Jahren 2010 und 2011 an städtische Mitarbeiter ausgezahlt und welcher Finanzaufwand war damit verbunden?
- Ließe sich der Mehrdienstausgleich durch Freizeit über ein elektronisches Zeiterfassungssystem optimieren?
Mit freundlichen Grüßen
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gez.
Kay Becker
Sprecher | f. d. R.
Matthias Güssgen
Geschäftsführer |