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DSW21: Streikauswirkungen begrenzen - FDP/Bürgerliste fordert Transparenz

Am nächsten Dienstag will Verdi nun zum vierten Mal den ÖPNV in Dortmund bestreiken. Die Ratsfraktion FDP/Bürgerliste fordert den Vorstand von DSW21 auf, alles zu tun, um die Streikauswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger zu begrenzen. "Aufgabe des Vorstandes ist es, den Betrieb so weit wie möglich am Laufen zu halten", so Michael Kauch, Fraktionsvorsitzender von FDP/Bürgerliste.


Nach Einschätzung von FDP/Bürgerliste nutzt der DSW-Vorstand nicht alle Potenziale, um einzelne Linien mit nicht bestreikten privaten Dienstleistern aufrechtzuerhalten. Nur die Linien zum Flughafen würde betrieben. "Wenn bei der Deutschen Bahn gestreikt wird, mobilisiert der dortige Vorstand alle Möglichkeiten, Verkehre aufrechtzuerhalten. Bei DSW21 werden die Lichter ausgemacht - sei es aus Bequemlichkeit oder stiller Kooperation mit der Gewerkschaft", so Michael Kauch.


"Ich möchte von DSW21 wissen, ob alle vertraglichen Verkehrsleistungen der privaten Busunternehmen abgerufen werden. Ich fordere auch Transparenz darüber, ob zusätzliche Verkehrsleistungen von Privaten oder dem Umland angefragt wurden. Und ich würde gern wissen, ob Busfahrerinnen und Busfahrer, die nicht Verdi-Mitglied sind, abgefragt wurden, ob sie arbeiten wollen."


Sollte DSW21 argumentieren, der Busverkehr müsse auch auf den von Privaten befahrenen Strecken eingestellt werden, weil die Leitwarte unbesetzt wäre, so hält Kauch dies nicht für überzeugend: "Anders als bei der Stadtbahn können Buslinien auch von den Privaten selbst koordiniert werden. Beim Flughafen geht dies schließlich auch. Man muss es nur wollen und organisieren."

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